Tipps für Verkäufer und Käufer von Handelsunternehmen

Gründe für einen Unternehmensverkauf gibt es viele: Ob der Verkäufer nun altersbedingt einen Nachfolger sucht, unerwartete persönliche Ereignisse – wie ein Krankheitsfall – hinter seinem Verkaufswunsch stecken oder ob er sich einfach nur nach ein wenig mehr Zeit mit seiner Familie sehnt, eins ist sicher: Die Entscheidung wird ihm nicht leichtfallen. Das ist
im Handel nicht anders als in jeder anderen Branche. Sein Unternehmen ist sein Lebenswerk, das er nun in fremde Hände geben muss – definitiv kein einfacher Schritt.

Die meisten Unternehmer im Mittelstand stehen nur einmal in ihrem Leben vor der Herausforderung, ihr Unternehmen zu verkaufen und bringen daher keinerlei Erfahrungen auf diesem Gebiet mit. Hinzu kommen etliche Sorgen, die sie vermutlich im Vorfeld des Verkaufsprozesses quälen: Was passiert, wenn meine Kunden und Lieferanten von meinem Plan erfahren? Nehmen Wettbewerber mein Vorhaben zum Anlass, meine Kunden abzuwerben? Und wie kommuniziere ich den Verkauf bei meinen Mitarbeitern? Der gefühlte soziale Druck ist hoch.

Aber auch die Kaufinteressenten haben – insbesondere in Handelsprojekten – mit einigen Zweifeln zu kämpfen. Häufig treten sie gewissermaßen gegen eine Vielzahl an Konkurrenten an. Wie können sie es da schaffen, den Verkäufer von sich zu überzeugen? Und wie können sie ausschließen, dass mit Verlassen des Altinhabers alle persönlichen Kunden- und Lieferantenbeziehungen wegbrechen oder dieser nach Ablauf des Wettbewerbsverbots plötzlich selbst zum größten Wettbewerber wird?

In diesem Whitepaper möchten wir sowohl der Verkäuferseite als auch der Käuferseite eine Reihe an wertvollen Tipps für die erfolgreiche Unternehmensübergabe im Handel an die Hand geben.