Unternehmensverkauf mit bestehendem Kaufinteressenten
Ein Käufer ist bereits da. Aber ist es auch der richtige Deal?
Viele Unternehmer steigen in dieser Phase ohne professionelle Begleitung in die entscheidende Verhandlungsrunde ein. Ein Angebot liegt vor, die Gespräche laufen konstruktiv, der Preis wirkt marktgerecht. Doch genau jetzt verschiebt sich der wirtschaftliche Kern der Transaktion – nicht sichtbar im Multiplikator, sondern in Struktur, Verhandlung und Vertrag.
Gerade bei bestehenden Käuferkontakten verstehen wir uns als:
- unabhängiger Partner auf Augenhöhe
- strategischer Verhandlungsführer
- strukturierender Prozessarchitekt
- Schutzschild gegen schleichende Wertverschiebungen
Der Unternehmer bleibt Entscheider. Wir führen Struktur, Taktik und Prozess. So entsteht Augenhöhe.
Die unterschätzte Phase
Wenn das erste Angebot vorliegt, beginnt die eigentliche Arbeit. Ein genannter Kaufpreis vermittelt Sicherheit. Tatsächlich werden die wirtschaftlich entscheidenden Punkte jedoch erst danach definiert und verhandelt.
- Die Bewertung ist nicht der Kaufpreis.
- Ein Letter of Intent ist noch kein Vertrag.
- Die Due Diligence ist kein Formalprozess, sondern ein Verhandlungsinstrument.
- Der Käufer führt regelmäßig Transaktionen durch – Sie in der Regel einmal.
Zwischen indikativem Angebot und Vertragsunterzeichnung entscheidet sich, was am Ende tatsächlich bei Ihnen ankommt.
Die größten Risiken in dieser Phase
Lassen Sie uns Ihr Angebot objektiv einordnen.
Unser 3-Stufen-Modell
Unternehmenswert ist nicht gleich Kaufpreis – die Notwendigkeit der Equity Bridge
Ein hoher Unternehmenswert ist noch kein Garant für einen hohen Kaufpreis. Zwischen dem ermittelten Enterprise Value und dem tatsächlich gezahlten Equity Value liegt ein oft unterschätzter, aber zentraler Schritt: die Equity Bridge. Sie berücksichtigt Nettoverschuldung, überschüssige Liquidität, schuldenähnliche Verpflichtungen und Working-Capital-Anpassungen – und wird damit regelmäßig zum wesentlichen Verhandlungspunkt im Transaktionsprozess. Warum selbst scheinbar klare Bilanzpositionen Diskussionspotenzial bergen, wie sich der Kaufpreis systematisch herleiten lässt und welche typischen Fallstricke – vom „double dip“ bis zur Stichtagsregelung – drohen, erläutern wir im vollständigen Artikel anhand eines Praxisbeispiels aus dem Mittelstand.

Jetzt Klarheit schaffen

Patrick Seip & Julian Will
Geschäftsführer Nachfolgekontor
























