Wir leben in einer Zeit des demografischen Wandels. Bis 2036 fallen knapp 30 Prozent der aktuellen Erwerbstätigen weg. Grund dafür ist, dass die Angehörigen der Babyboomer-Generation das Renteneintrittsalter erreichen. Auch Unternehmen sind zunehmend mit der Frage konfrontiert, woher Fachkräfte kommen sollen und wie es mit dem eigenen Unternehmen weitergeht. Wenn kein Nachfolger in der eigenen Familie oder im Bekanntenkreis, dann stellt sich die Frage nach dem Verkauf. Wer aber ist der Nachfolger oder die Nachfolgerin? Was, wenn man ihn oder sie nicht findet? Und auch keine Vorkehrungen zur Unternehmensnachfolge getroffen hat?
Einfach aufgeben und das Unternehmen schließen ist keine Alternative – letztendlich sind viele dieser Unternehmen persönliche Lebenswerke und Träger von Kultur und Tradition. Dabei steht das Monetäre nicht an erster Stelle, Herzblut, Leidenschaft und ein hoher emotionaler Bezug steckt in diesen Betrieben.
Zudem stellt sich die Frage, weswegen die Unternehmen nicht weitergeführt werden. Schließlich ist ein Start-Up mit deutlich höheren Risiken verbunden als eine etablierte mittelständische Firma. In diesem Kontext steht auch das Thema Nachhaltigkeit, denn ein Neuaufbau ist oft auf allen Ebenen belastender als ein Weiterführen.

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